Ennepetaler
Skigemeinschaft auf dem Rad durch´s Rietberger Land
Am
letzten Wochenende (31.08 und 01.09.2019) reiste die Ennepetaler
Ski-Gemeinschaft – aus dem Bergischen Land nach Rietberg – diesmal ohne ihre
„Bretter“ und brachte stattdessen Fahrräder mit. Übernachtet wurde im schönen
Lind-Hotel direkt an der Ems.
Am
Samstagmorgen um 10:00 Uhr war Start zur ersten Ausfahrt.
Der
Radsportclub RSC Rietberg organisierte die Tour-Begleitung mit 12 Begleitern
und hatte auch im Vorfeld die Strecken ausgearbeitet.
Nach
ausgiebigem Frühstücksbuffet machten sich 44 Pedalisten (aufgeteilt in 2
Gruppen) auf den Weg durch die Stadt in südliche Richtung. Über verkehrsarme
Straßen, Rad- und Wirtschaftswege konnten die Rietberger Gäste erfahren, dass
es auf dem flachen Land doch leichter zu radeln ist, als in der hügeligen
Heimat. Der Schweiß floss aber trotzdem, denn der Spätsommer zeigte sich bei
über 30 Grad noch einmal von seiner heißen Seite.
In
Lipperode konnte dann in der Gaststätte „Dorf-Alm“ der Energiespeicher wieder
aufgefüllt werden, ehe es wieder durch die schöne Landschaft mit einem
Zwischenstopp im „Café zur Linde“ in Langenberg zurück in die Emsstadt
ging. Mit insgesamt 67 Kilometer und den hohen Temperaturen wurde der/die ein
oder andere schon ganz schön gefordert.
Aber
es sind alle heil und sehr zufrieden ins Hotel zurückgekommen und konnten sich
dort mit kühlen Getränken auf der Hotelterrasse erfrischen. Abends gab es noch
ein leckeres Abendbuffet und so konnte die schöne Sommernacht noch bis in die
späten Abendstunden genossen werden.
Die 2. Tour fand am folgenden Sonntag statt. Allerdings unter veränderten Bedingungen: Verwöhnt vom Vortag startete die Gruppe bei 17 Grad und erste Verdunkelungen waren am Himmel zu sehen. Schon ausgangs Rietberg am Emsradweg setzte der Regen ein. Über Rheda-Wiedenbrück radelte die Gruppe dann nach Varensell, wo in der „Gaststätte Hesse“ erst einmal der Durst gestillt wurde. Warmgetränke waren hauptsächlich gefragt.
Über
Kaunitz wurde dann das Steinhorster Becken angesteuert und wen wundert es, dass
dann die Verpflegungspause mit Kaffee und Kuchen im „Café Brinkmeier“
stattfand. Der Regen hatte indes auch seine Arbeit eingestellt und so bewegte
sich der Tross, unter den Augen einiger Jungstörche neben den Wegen, wieder via
Antfängers Mühle Richtung Rietberg. Es kamen am Sonntag weitere 57
Kilometer auf den Tachos hinzu und somit konnten die Skifreunde aus
Ennepetal auf insgesamt 124 geleistete Kilometer stolz sein.
Großer
Dank gilt dem RSC-Rietberg der an beiden Tagen die Radler sicher durch das
Stadtgebiet und Umgebung geführt hat.
Es
hat jede Menge Spaß gemacht, denn man spürte allgegenwärtig, dass die Mitglieder
der Ski-Gemeinschaft sehr zufrieden waren.
Insgesamt
ein gelungenes Wochenende, sportlich und gesellig. Alle freuen sich schon jetzt
auf die kommende Radtour im nächsten Jahr.
Am Samstag, 31. August starteten Henri Püttmann und Ben Specht die neue Saison beim WSV Kids-Cup Kondiwettbewerb.
Los ging es
ab halb zehn in der Sporthochschule Köln – es waren in der Halle drei Stationen
zu bewältigen, welche erst trainiert werden konnten und dann ging es nach der
Riegeneinteilung an die einzelnen Stationen.
Station 1: Balancier – Parcours in 90 Sekunden soweit die Kinder kommen
Station 2: Kraft – Parcours auf Zeit
Station 3: Geschicklichkeit – Parcours auf Zeit
Es waren je Station mehrere Elemente zu bestreiten, einige davon waren sehr herausfordernd, aber beide Jungs gaben Ihr Bestes. Dann gab es noch eine Zusatzstation in einer Hale zu Forschungszwecken – auch hier wurden die Teilnehmer körperlich gefordert.
Die Uhr
zeigte mittlerweile 15:30 an und nach einer kleinen Pause ging es draußen
weiter.
Station 4: Mehrfach – Sprint draußen im Sand bei 30 Grad und zum Abschluss
Station 5: Ausdauer – 1000 Meter Lauf
Mit rotem
Kopf, aber durchaus zufrieden sprinteten die Beide die letzten Treppen zum Ziel
rauf und schlugen oben an der Säule an um die Zeitmessung zu stoppen.
In Ihrer
Jahrgangsstufe belegte Henri einen hervorragenden 3 Platz und Ben musste sich
diesmal mit Platz 6 zufriedengeben. Für Beide war es jedoch ein gelungener
Auftakt und primäres Ziel des Tages: Spaß zu haben – passte auf jeden Fall!
Für das
kommende Jahr freuen sich Beide schon jetzt auf diesen Wettbewerb und nach
dieser Premiere können wir für das nächste Mal noch zielgerichteter trainieren.
Nach vielen Sitzungen und Parties mußte die Andi-Hütte mal gestrichen werden. Hierzu wurden Steckdosen montiert. Die Gardinen wurden abgenommen, gewaschen und wieder aufgehängt. Auch die Sitzpolster hatten eine Reinigung nötig. Die Fenster wurden geputzt. Ablagen und Regale wurden aufgeräumt und vom Staub der letzten Jahre befreit. So konnte die Andi-Hütte wieder auf Hochglanz für die nächsten Feiern und Events gebracht werden.
Vielen Dank an die Helfer die ihre Zeit geopfert haben.
Im Rahmen des Föderplanes „Bewegt Gesund bleiben in NRW“ des Landes NRW und des Landessportbundes nahmen einige Mitglieder der Skigemeinschaft vom 12. bis 14. Juli am Aktionswochenende am Sorpesee (Langscheid) teil.
Das Programm enthielt Standup-Paddeln, Gehen und Laufen über unterschiedliche Naturböden, „Ruhe und Krafttankstelle Wald“, Balance und auch Wissensstillen über „Jeder Mensch braucht Rückgrat“ und „Gesunde Ernährung“ mit Franziska Geise, Sebastian Reif, Dr. Christoph Schönle und Gerald Altvater.
Neben Physiotherapie und ruhigen Ostertagen mit der Familie
nahm sich Andi Sander die Zeit um unseren Vereinsmitgliedern und
Nachwuchsrennfahrern Fiona und Philipp Schatz einige Fragen rund um den
Skiweltcup und den Alltag als Profiskifahrer zu beantworten.
In dem Interview verrät Andi wie sein Tagesablauf aussieht, warum sich Olympia vom Weltcup unterscheidet, aber auch an welche Piste im Sauerland er sich noch erinnern kann.
Fiona: Wie viele Ski hast Du?
Andi: Das weiß ich gar nicht genau. 1, 2 Paar Slalomski für Übungen, 4 Paar Riesenslalom und ca. 20 Paar für Abfahrt und Super G.
Fiona: Wie unterscheiden sich die Ski?
Andi: Die Ski unterscheiden sich in der Struktur und im Aufbau. Der Eine ist auf Eis, der Andere bei weicheren oder der Nächste bei aggressiveren, kälteren Bedingungen besser. Gerade bei Speedski ist es oft so, daß die Ski schneller werden wenn man sie länger und öfter fährt. Meistens fahre ich die ersten Rennen mit älteren Ski, dann gibt es Ski die brauchen noch ein Jahr, die fahre ich dann erstmal im Training.
Philipp: Mit wieviel Jahren bist Du dein erstes Weltcup Rennen gefahren?
Andi: Das war 2008, da war ich 19.
Philipp: Was ist der Unterschied zwischen einem Weltcup Rennen und einer Olympiade?
Andi: Weltcup ist eine Rennserie. Man hat mehrere Rennen im Jahr, meistens um die 10 Abfahrten und 6 Super-G. Die besten 30 eines Rennens bekommen Weltcup Punkte. Wenn man im Weltcup einmal ausscheidet, kann man das im nächsten Rennen wieder gut machen.
Olympia ist nur alle 4 Jahre. Das ist das Highlight. Es fahren meisten dieselben Leute mit wie im Weltcup, aber die Nationen haben nur 4 Startplätze, im Weltcup meistens mehr. Bei Olympia geht es um Medaillen, da zählen nur die ersten drei Plätze. Der 15 Platz bringt dann nicht ganz so viel da es bei Olympia keine Punkte gibt. Aber es ist etwas Besonderes, da ist die ganze Welt und alle Wintersportarten an einem Ort bzw. einer Region zusammen sind.
Fiona: Was war das schönste Skigebiet in dem Du ein Rennen hattest?
Andi: Das kann ich so gar nicht beantworten. Ein ganz spezielles Skigebiet ist auf jeden Fall Wengen wo ich so vielleicht gar nicht hingekommen wäre. Man fährt da mit einem Zug auf den Berg und man hat dort vom Start den besten Ausblick des Jahres auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Daher gehört Wengen mit zu den schönsten Rennen. Aber es gibt auch noch sehr schöne Skigebiete in den USA, z.B. Aspen.
Fiona: Gibt es ein Skigebiet, das Du gar nicht magst?
Andi: Bei Weltcuprennen gibt es zum Glück keins, das ich nicht mag. Früher gab es ganz spezielle Rennen z.B. in Slowenien mit ganz alten Liften in ganz kleinen Skigebieten die nur aus einer Piste bestanden. Oder in der französischen Schweiz mit alten Tellerliften und alten Unterkünften, da war es vielleicht mal nicht ganz so schön.
Philipp: Warum fährst Du Abfahrt und Super-G und nicht Slalom oder Riesenslalom?
Andi: Ich bin relativ spät dazu gekommen aber mich hat Abfahrt und Super-G schon immer mehr interessiert. Bis man 16 ist fährt man ohnehin alles. Abfahrt fährt man erst ab „Jugend“ bei den FIS Rennen. Die ersten Super-Gs hatten wir am Ende der „Schüler“ und da habe ich schon gemerkt, dass in den langen Kurven, das Gefühl für die langen Radien für mich besser ist. Die Geschwindigkeit und die Sprünge haben mir gefallen. Wir hatten dann als ich 16 war zweimal im Jahr eine Abfahrtswoche und da war ich bei Abfahrt oft besser als in den anderen Disziplinen. Aber man mußte im Slalom, Riesenslalom gut sein um in der Mannschaft zu bleiben und konnte dann auch Abfahrt fahren.
Meine Priorität lag immer auf Riesenslalom, weil man Riesenslalom öfter und einfacher trainieren kann und hier die Techniken für Super-G und Abfahrt besser trainieren kann.
Philipp: Wie sieht ein typischer Sommertrainingstag aus?
Andi: Ganz unterschiedlich, je nachdem was ansteht. Früher haben wir im Krafttraining oft Bein, Oberkörper, Rumpfkraft kombiniert. Heute machen wir gezielte Trainings für jedes Körperpartie. Krafttraining z.B. für die Beine, Rumpf oder Oberkörper startet meistens so um 08:30 mit einem langen Aufwärmprogramm von 30 – 45 Minuten. Das Ganze Training dauert ca. 3 Stunden, danach dann noch Physiotherapie und Mittagspause. Nachmittags dann eine regenerative Einheit wie z.B. 1 Stunde Ergometer oder 2 Stunden mit dem Rennrad locker ausradeln.
Wenn ich vormittags kein Krafttraining mache kann es sein, daß ich nachmittags Rumpf- oder Oberkörpertraining mache.
Nach einem Tag Krafttraining folgt im der Regel ein Tag Ausdauer. Entweder eine Bergtour, Joggen, oder mit dem Rennrad oder Mountainbike eine Runde fahren. Das dauert dann so 2 bis 3 Stunden.
Vormittags ist die längere Trainingseinheit, nachmittags dann in der Regel die Kürzere. So kombinieren wir die unterschiedlichen Trainings und nicht jeder Tag ist gleich. Insgesamt komme ich so auf ca. 5h Training pro Tag.
Fiona: Machst Du außer Skifahren noch anderen Sport?
Andi: Früher habe ich viel Fußball gespielt, was wir jetzt gerne mal zum Aufwärmen machen. Aber das ist sehr gefährlich, daher mache ich das jetzt kaum noch. Tennis spiele ich noch ganz gerne. Das schaffe ich immer mal wieder, und es ist auch ein gutes Training weil man Koordination und Schnelligkeit zusammen trainiert. Wenn ich im Sommer Zeit habe, kommt noch Windsurfen dazu.
Philipp: Was gefällt die am Skifahren am besten?
Andi: Die Landschaft, in den Bergen zu sein, der Schnee, die Geschwindigkeit. Deswegen war die Abfahrt mit den Sprüngen auch immer interessant für mich, man ist vom Start bis in Ziel alleine für sich verantwortlich. So ein Einzelsport hat mich immer mehr inspiriert als ein Teamsport.
Auch die Vielseitigkeit gefällt mir, weil jede Piste, jede Strecke ist anders. Das Konditionstraining ist jedes Jahr, sogar jeden Tag anders. Man kann viel individuell machen, ganz verschiedene Trainingsmethoden also sehr abwechslungsreich.
Philipp: Was machst Du in Deiner Freizeit?
Andi: Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und unserem Hund. Wir gehen viel in der Natur und in den Bergen spazieren, unternehmen etwas mit unserem Sohn oder machen auch mal eine lockere Fahrradtour an der Iller. Wenn schlechtes Wetter ist und ich im Winter ein Wochenende frei habe, dann lege ich mich auch gerne mal auf die Couch und schaue Wintersport.
Philipp: Wie viele Skitage hast Du im Jahr?
Andi: Da muß ich schätzen. Mit Trainings und Rennen komme ich auf 120 Skitage.
Fiona: Was war dein Lieblingshang im Sauerland?
Andi: Altastenberg bin ich eigentlich ganz gerne gefahren.
Philipp: Trainierst Du auch im Allgäu?
Andi: Ganz selten. Am Oberjoch haben wir ein kleines Trainingszentrum, das „Alpine Trainigszentrum Allgäu“. Da kann man kein Super-G oder Abfahrt trainieren, aber Riesenslalom. Das ist aber sehr selten, vielleicht 4 Skitage im Jahr.
Fiona: Wie sieht ein typischer Wintertrainingstag aus?
Andi: Sehr unterschiedlich, je nachdem wo wir trainieren und wie früh die Lifte aufmachen und welche Piste wir haben. Zwischen 6 und 7 Uhr Frühstück, dann ein Wirbelsäulenmobilisationsprogramm zum Aufwärmen, Dehnübungen. Danach gehen wir um ca. 8 Uhr zur Piste. Wenn wir Speed trainieren besichtigen wir die Strecke. Wie im Rennen versuchen wir uns die Strecke einzuprägen, weil es bei Speed immer wichtig ist die Wellen und Sprünge zu kennen und auswendig zu lernen. Dann fahren wir uns ein-, zweimal ein. Danach starten wir und machen so 4 bis 5 Trainingsläufe. Das geht dann so bis 11 Uhr. Dann Mittagspause und ggf. Physiotherapie. Nach dem Nachmittagstraining machen wir zur Regeneration oft Fahrradergometer, lockern, dehnen, manchmal Rumpfkräftigung, Oberkörperkräftigung. In der Regel 1,5 bi 2 Stunden Nachmittagsprogramm und Videoanalyse mit den Trainier, dann Abendessen und dann geht es am nächsten Tag wieder los
Philipp: Wie sieht eine Regenerationsphase aus?
Andi: Im Sommer wenn wir viel Training haben und eine ganze Regenerationswoche machen trainieren wir auch, aber viel weniger intensiv. Meistens lassen wir das Krafttraining weg und trainieren regenerativ im Ausdauerbereich. Das heißt 1,5-2 Stunden Radfahren, aber ganz locker, so daß es nicht anstrengend ist. Viel dehnen, viel Blackroll, und Physiotherapie. Aber auch im Winter gibt es Tage wo ich mal keinen Sport mache, wenn wir zwischen mehreren Rennen zwei Tage Pause haben. Natürlich einen Tag die Woche auch im Sommer. Und da ist dann auch mal Pause angesagt und kein Sport.
Fiona: Was sind deine Ziele fürs nächste Jahr?
Andi: Ziele sind gerade schwer festzulegen, nach meiner Verletzung und der Operation vor 3,5 Monaten.
Normalerweise kann man nach 6 bis 7 Monaten wieder richtig Ski fahren, aber das kann auch 8 Monate dauern. Wenn alles nach Plan läuft sollte ich im August wieder zum Training nach Chile fahren können. Wenn ich im November wieder top fit bin, und im ersten Weltcup wieder Vollgas geben kann, wovon ich momentan ausgehe, dann hängt das natürlich auch ein bisschen von der Startnummer ab. Hier werde ich ein bisschen zurück fallen. Im Weltcup ist es immer wichtig, eine nicht zu späte Startnummer zu haben und daher ist es nach einer Verletzung nicht ganz einfach zu sagen was man für Ziele hat. Ich möchte möglichst da anknüpfen wo ich zuletzt war, auch wenn ich weiß, daß das nach eine Verletzung oft nicht direkt geht.
Es wäre schön in der nächsten Saison die Leistungen zu zeigen die ich letztes Jahr Anfang des Winters hatte. Vielleicht noch nicht am Anfang, aber Ende des Winters möchte ich in beiden Disziplinen wieder unter den Top 20 der Weltrangliste sein.
Fiona: Was war der schlimmste Skiunfall den Du hattest?
Andi: Ich hatte zum Glück noch nie einen schweren Sturz, zwar schwere Verletzungen weil die lange dauern. Das Kreuzband ist bei der Landung vom Sprung gerissen.
Mein schlimmster Sturz war bei der Ski-WM in 2011 in Garmisch Partenkirchen, da bin ich mit der Hand im Tor eingefädelt. War auch nicht schlimm aber dann bin ich ins Netz und habe mir das Innenband gerissen. Das hat mehr weg getan als der Kreuzbandriss.
Philipp: Gibt du den Kindern vom WSV etwas mit?
Andi: Gerne – wie ich am Reschenpaß beim WSV Lehrgang gesehen habe, gibt es viele motivierte Nachwuchsfahrer. Wer Spaß am Skifahren hat soll es auf jeden Fall weiter machen. Den Spaß, den der Skisport macht, mitnehmen. Die Natur hat mir viel gegeben. Auch der Wechsel nach Bayern ist eine Lebenserfahrung, das wird man nie bereuen.
Vielen Dank, das das Interview geklappt hat und Du uns so interessante Einblicke geben konntest.
Wir wünschen Dir weiterhin gute Genesung und dass Du Deine Ziele in der nächsten Saison erreichen kannst. Wir freuen uns schon darauf, dich wieder bei den Rennen im Fernsehen zu sehen und mitzufiebern. Vielen Dank, das das Interview geklappt hat und Du uns so interessante Einblicke geben konntest.
In der letzten Saison bestand unsere Schüler-Rennmannschaft aus 4 aktiven Sportlern.
Bei den Schülern fuhren dieses Jahr Fabienne von Holtum, Lisa Hölzer, Maximilian Mihaly und Linette Kesting die Rennen in der Schülerklasse U16.
Lisa und Fabienne mussten in dieser Saison zum ersten Mal in der Klasse Mädchen U16 starten. Da beide erst Ihre dritte Saison fuhren, bedeutet dies leider, dass beide aufgrund Ihrer Punkte relativ weit hinten starten mussten. Beide fuhren alle 14 ARGE-Rennen mit und konnten mit Platz 6 (Fabienne) und Platz 8 (Lisa) beim HSV-CUP in Reutte/Tirol Ihre besten Saisonergebnisse einfahren. In der ARGE-Wertung wurde Fabienne 10. und Lisa 14. Lisa konnte sich zudem in der DSV-Punkteliste um 9 Punkte verbessern. Dies ist bemerkenswert, da beide Mädels bei teils schon sehr ramponierten Pisten immer noch tolle Fahrten gelangen und sie sich auch nie unterkriegen ließen.
Die meisten Rennen führen diese Saison Linette und Max. Linette fuhr 18 und Max 20 Rennen. Beide fuhren wieder fast alle Rennen der ARGE-Wertung.
An der ARGE Gesamtwertung nehmen die Verbände des Hessischen Skiverbandes, des Skiverband Rheinland, des Skiverbandes Pfalz, des Saarlandes, des Westdeutschen und des Skiverbandes Rheinhessen teil. Diese Saison mussten 14 Rennen in Hinterreit, Tegernsee, Reutte, Todtnauberg und Krimml gefahren werden.
Für Max war das Hauptziel für die Saison wieder in der ARGE-Wertung unter die besten 5 in seiner Altersklasse U16 zu kommen und sich in der DSV-Punkteliste zu verbessern. In der ARGE-Wertung U16 Jungen erreichte er als Jungjahrgang einen tollen 5. Platz. Auch in der DSV-Punkteliste konnte er sich um fast 20 Punkte verbessern und schloss die Saison mit 121 Punkten ab. Zu dem erreichte Max in Todtnauberg den 3. Platz in der Wertung U16 im Slalom. Bei den Oberbayerischen Verbandsmeisterschaften in Fahrenberg fuhr Max auf den 2. Platz im Slalom und den 3. Platz im Riesenslalom. Bei den Westdeutschen Meisterschaften krönte er seine super Saison mit einem 3. Platz im Slalom. Somit hat auch Max eine tolle Saison hingelegt und kann voller Stolz auf die Saison zurückblicken.
Linette fuhr in dieser Saison ihr letztes Jahr im Schülerbereich. Der Einstieg in die Saison war ziemlich schwierig, da Sie seit einem Herbstlehrgang im Oktober 2018 unter latenten Knieschmerzen litt und zudem auch sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom auf einen neuen Ski umgestiegen war. Nachdem die ersten Rennen gerade im Slalom nicht so verliefen, wie Linette es sich vorgestellt hat, stieg Sie am 2. Tag der Niedersächsischen Meisterschaften wieder auf ihren alten Ski um und konnte gleich im 2. Lauf Laufbestzeit fahren. Leider reichte es in der Gesamtwertung dann nur zu dem undankbaren 4. Platz.
Dieser 4. Platz sollte Sie in dieser Saison noch das ein oder andere Mal verfolgen. So wurde Sie bei den ARGE-NOW Meisterschaften, welche diesmal am Sonnenbichl am Tegernsee ausgetragen wurden, im Parallelslalom auch 4. in der Wertung der ARGE NOW. Ebenso wurde Sie 4. im Riesenslalom in der Gesamtwertung der Thüringer Meisterschaften und der Westdeutschen Meisterschaften, welche dieses Jahr aus den Rennen in Krimml herausgezogen wurden.
Und zu guter Letzt wurde Sie auch bei den Hessischen Meisterschaften im Slalom 4. Neben diesen 5 undankbaren 4. Plätzen ist Linette aber auch noch das ein oder andere Mal auch aufs Stockerl gefahren. So wurde Sie in Ihrer Paradedisziplin Slalom Vizemeisterin in der ARGE-NOW Meisterschaft. Bei den Westdeutschen Meisterschaften wurde Sie im Slalom Dritte. In der ARGE Gesamtwertung Mädchen U16 wurde Sie, wie sollte es anders sein, natürlich auch 4.
Trotz der andauernden Knieprobleme konnte Sie ihre Punkte in der DSV-Punkteliste doch noch um 3 Punkt verbessern und verabschiedet sich mit 93 Punkten aus dem Schülerbereich, um nächstes Jahr, hoffentlich ohne Knieschmerzen im Jugendbereich voraussichtlich in der Bayernliga wieder angreifen zu wollen.
Auch dieses Jahr konnten sich die Ergebnisse unserer Schüler wieder sehen lassen, so dass wir uns auch vor den großen deutschen Skiverbänden wie Bayern und Baden-Württemberg nicht verstecken müssen.